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Die landwirtschaftliche Nutzfläche setzt sich zusammen aus den Ackerkulturen, den Dauerkulturen, den Naturwiesen und Weiden, sowie den Flächen anderer Nutzung inklusive Streue- und Torfland. Sie hat im Berichtsjahr gegenüber 2015 um 0,04 % abgenommen, bzw. um rund 400 ha. Dabei geht der langjährige Trend weiter, denn gegenüber dem Mittelwert der Jahre 2000 bis 2002 ist es ein Rückgang von 2 %.

Ackerkulturen 

Das offene Ackerland nahm im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr minim ab
(-0,04 %), die totale Ackerfläche legte hingegen leicht zu (+0,09 %). Dies resultiert aus der Zunahme der Kunstwiesen um rund 500 ha. Erstmals wieder deutlich angestiegen ist der Futtergetreideanbau, um 3,5 % gegenüber dem Vorjahr oder um rund 2100 ha. Auch der Brotgetreideanbau hat um 1,5 % zugelegt. Der Freilandgemüseanbau setzt seinen langjährigen Trend fort und steigt gegenüber dem Vorjahr um 5,3 % oder 570 ha. Auch weiterhin steigend ist der Anbau von Hülsenfrüchten. Hingegen ist der Anbau von Raps nach jahrelanger Zunahme vom Vorjahr zum Berichtsjahr zurückgegangen, um 10,5 % oder rund 2500 ha. Der Zuckerrübenanbau hat weiter abgenommen, um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr oder rund 700 ha.

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Dauerkulturen 

Die vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) in der Datenbank obst.ch erhobene Gesamtfläche an Obstbaumkulturen (Obstanlagen gemäss Art. 22 Abs. 2 der landwirtschaftlichen Begriffsverordnung LBV) betrug im Jahr 2016 6318 Hektaren. Dies entspricht einem Anstieg um 22 Hektaren gegenüber dem Vorjahr, welcher vor allem vom Steinobstanbau (+1,4 %) herrührt. Der Kernobstanbau ist flächenmässig praktisch gleich geblieben.

Die Fläche der mehrjährigen Beeren belief sich im Berichtsjahr auf 367 Hektaren, was im Vergleich zu 2015 ein Anstieg von41 Hektaren (+12,6 %) bedeutet.

Die Rebfläche in der Schweiz betrug 2016 14 780 Hektaren und ist somit weiterhin leicht sinkend, Stand gegenüber von 2015 -12 ha. Die Rebsortenverteilung mit 43 % weissen und 57 % roten Sorten hat geringfügig zu Gunsten der weissen geändert.
Unter «übrige Dauerkulturen» sind z. B. Baumschul- und Zierpflanzen, Christbäume, Gemüsedauerkulturen, nachwachsende Rohstoffe wie Chinaschilf sowie mehrjährige Gewürz- und Medizinalpflanzen zusammengefasst.

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Peter Schwegler, BLW, Fachbereich Pflanzliche Produkte, peter.schwegler@blw.admin.ch